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An einem herrlichen Wintersportort tolle Leute
kennen lernen, Natur genießen, Faszination Ski- und Snowboard erleben,
Feste feiern und sich von Gottes Wort erfrischen lassen: Das war Snowcamp
01.
Bilder von Schulle:



Das erste Snowcamp fand vom 30.12. bis 6.1.2001 im
wunderschönen schweizer
Ferienort Savognin statt. Eine ganz bunte Mischung 55 junger Leute von 15
bis 27 Jahren aus ganz unterschiedlichen Kreisen, vor allem aus dem Süden
der Republik, waren angereist, um gemeinsam den Jahreswechsel bei Eiseskälte
und 20 cm Neuschnee in den Bergen zu feiern. Unsere Skihütte war sehr
schnell zu einem gemütlichen Zuhause geworden, in dem man sich so richtig
wohlfühlen konnte. Die meiste Zeit des Tages war im Hause jedoch gähnende
Leere, da wir, sobald die Sonne über den Bergspitzen zu erkennen war, auf
der Piste waren, um uns auf den Skiern oder dem Snowboard auszutoben. Elf
mutige Mädels und ein Mann haben sich zum ersten mal auf das Abenteuer
Snowboard eingelassen und den Snowboardanfängerkurs zu einem
superwitzigen und erfolgreichen Highlight des Urlaubs gemacht. Bevor es
nach dem Frühstücksbuffet auf die Piste ging, hatten wir ein absolut
geniales geistliches "Warm-up", bei dem sieben verschiedene
Teilnehmer aus ihrem Leben mit Gott erzählten und Gedanken oder
Bibelverse ganz bunt und kreativ auf einem Plakat an die Gruppe
weitergaben. Direkt nach dem Pistenspaß hatten wir jeden Tag eine gemütliche
Apres-Ski-Runde im Haus, zu der unser Koch Tobi eine heiße Suppe bereit
hatte. Die freie Zeit bis zum Abendessen wurde ganz unterschiedlich
gestaltet. Die einen duschten heiß, um sich dann ein wenig aufs Ohr zu
hauen, andere spielten, quatschten, sangen, nahmen am kreativ Workshop von
B. teil oder hingen faul vor der Videoleinwand herum, um sich die ein oder
andere Folge der Simpsons anzuschauen. Für sechs täglich wechselnde
Teilnehmer bestand dafür jedoch keine Zeit. Sie durften mit unserem Küchenchef
ein superleckeres Abendessen zaubern und erleben, wie viel Spaß es machen
kann in der Küche zu stehen, Musik zu hören und dabei Maisdosen zu öffnen,
Spätzle zu pressen oder Tortillas zu backen. Das Abendprogramm stand
unter dem Motto "Think About Mutation" (über Veränderung
nachdenken). Zum einen hat unser geistlicher Leiter Matthias Wolf
Predigten zu diesem Thema vorbereitet, zum anderen haben wir gemeinsam in
Theater- und Präsentationsworkshops, Seminaren und Gesprächsgruppen über
Veränderung nachgedacht. Ein weiterer Programmpunkt, der an keinem Abend
fehlen durfte, war die Lobpreiszeit, in der wir vor Gott zur Ruhe kommen
konnten. Der Höhepunkt der Freizeit war sicherlich der gemeinsam
gestaltete Gottesdienst am letzten Abend. Unterschiedliche Gruppen hatten
sich mit der Jahreslosung "In Christus liegen verborgen alle Schätze
der Weisheit und der Erkenntnis." (Kolosser 2, 3) auseinandergesetzt
und daraus ist ein bewegender Gottesdienst mit Musik, Film, Theater,
Zeugnis, Predigt, Lobpreis und Gebet entstanden, in dem Gottes Nähe
deutlich spürbar war.
Es ist sicherlich unmöglich, die geniale Atmosphäre,
die Veränderungen beim einzelnen und die Gespräche und Begegnungen mit
Gott auf der Freizeit mit Worten zu beschreiben und an Nichtteilnehmer
weiterzugeben, deshalb sollen an dieser Stelle beispielhaft einige
Teilnehmer zu Wort kommen:
"Gott konnte in dieser Woche an Menschen
arbeiten und sie verändern. Irgendwie lag auf der Woche für mich ein
ganz besonderer Segen. Ich habe oft nur gestaunt. Ein Teil waren die Leute
und der andere war einfach Gott... ."
"Ich denke, dass das Motto auch bei mir seinen
Sinn nicht verfehlt hat."
"Die Organisation war echt klasse, ich konnte
noch nie soviel von einer Freizeit mit nach Hause nehmen."
"Euer Ziel, Raum für Gespräche zu schaffen,
habt ihr zu 150% erfüllt. Ich kann es heute manchmal noch nicht fassen,
was mir Leute erzählt haben und was ich über mich gelernt und auch erzählt
habe. Das verändert wahnsinnig. Und ich glaube, Gott hat diesen freien
Raum auch optimal genutzt. Ich habe Gott erlebt und gespürt und mir ist
einiges wichtig geworden, über was ich schon lange nicht mehr nachgedacht
habe. So, das war's. Ich freue mich schon auf die nächste Freizeit...
."
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